Ringlexikon




8. Was ist der Unterschied bei folgenden Ringen?

8.1 Unterschied Trauring und Verlobungsring?

Sie haben die Liebe Ihres Lebens gefunden und möchten sich endlich das Ja-Wort geben?
Sie malen sich bereits jetzt schon vor Ihrem geistigen Auge aus, wie Ihr perfekter Heiratsantrag aussehen könnte?

Dieses Bild ist möglicherweise schon fast vollständig. Aktuell kennen Sie nur noch nicht den wirklichen Unterschied zwischen einem Trauring und Verlobungsring, geschweige deren Bedeutung für Ihre anstehende Hochzeit.

Unterschiede gibt es in der Tat, nur eines haben beide Ringe gemeinsam:
Sie sind ein Symbol der Zusammengehörigkeit und der ewigen Liebe, da ein Ring weder einen Anfang noch ein Ende hat.

Den Beginn macht der Verlobungsring

Für einen Heiratsantrag wird ein Verlobungsring benötigt. Der Verlobungsring ist der Ring, den Sie beim Heiratsantrag Ihrer Liebsten präsentieren und an den Ringfinger stecken.

Die Verlobung ist das Eheversprechen, aber keine Eheverpflichtung. Zudem dient der Verlobungsring auch als sichtbares Zeichen, dass man schon vergeben ist.

In den meisten Fällen bzw. traditionellerweise macht der Mann den Heiratsantrag und sucht den Ring alleine für seine Frau aus.

Die Verlobung wird als eine Überraschung geplant und ist ein ganz besonderes Ereignis im Leben beider Menschen. 

Meistens wird erstmal nur ein Ring für die Frau gekauft, den Sie bis zur Trauung und je nach Haltung über die ganze Ehe trägt.

Es gibt allerdings immer verstärkt den Trend, zwei Verlobungsringe zu kaufen, einen für die Frau und einen für sich selbst.

Den Männern, so wissenschaftlichen Studien nach, erfüllt ein Verlobungsring an der eigenen Hand mit Stolz und ist zugleich ein klares Bekenntnis für die Frau fürs Leben. 

Deshalb sieht man heute zunehmend auch Verlobungsringe an Männerhänden. Der Ring für die Frau ist in der Regel auffälliger als der des Mannes.

Frauen wünschen sich oft einen besonderen Diamantring, wohingegen sich die Männer oft für einen schlichten Herrenring entscheiden.

Den Abschluss macht der Ehering

Ist die Verlobung mit dem Ja-Wort geglückt, begeben sich das Liebespaar für die Auswahl der Eheringe, anders wie beim Verlobungsring, gemeinsam auf die Suche.

Die Frau kann ihren bestehenden Verlobungsring weiterhin als Vorsteckring zum Ehering tragen oder ganz gegen den neuen Ehering nach der Trauung austauschen.

Die Eheringe symbolisieren die ewige Liebe und Treue, davon zeugt das tägliche Tragen dieser Ringe.
An welcher Hand der Ehering getragen wird, bleibt jedem Einzelnen selbst überlassen.

Dies kann auch vom kulturellen Hintergrund abhängig sein.
Einigkeit besteht allerdings dahingehend, dass dieser Ring grundsätzlich am Ringfinger getragen wird.



8.2 Unterschied Trauring und Ehering?

Diesbezüglich herrscht oftmals eine große Verwirrung, wir klären Sie jetzt auf. Grundsätzlich kann ein Trauring und Ehering als Synonym verwendet werden.

Der einzige Unterschied besteht darin, dass der Ring vor der Eheschließung als Trauring bezeichnet wird. Sobald sich das Liebespaar standesamtlich getraut hat, wir aus dem Trauring begrifflich der Ehering.

Dieser Ring schmückt die Hand von Mann und Frau ein Leben lang. Bei der Auswahl des perfekten Ringes, der schließlich ein Leben lang die eigene Hand verzieren soll, hat Mann und Frau oft die Qual der Wahl.

Was gibt es zu beachten und welche Ringmaterialien sind empfehlenswert? Wir erleichtern Ihre Entscheidungen in unseren Übersichten.



9. Welche Facettenschliffe (Ringarten) gibt es?

9.1 Unterschied Diamant und Brillant?

Ein Diamant ist ein Edelstein und hat mit Abstand den größten Härtegrad unter allen Edelsteinen. Daher ist dieser auch sehr begehrt.

Ein Diamant ist das Ausgangsmaterial eines Brillanten, d.h. im reinen Zustand bekommt der Diamant einen sogenannten Brillant-Schliff, eine Schleifweise, die zur Optik des Diamanten und seiner Reflexion beiträgt.

Damit ist die korrekte Bezeichnung eines Diamanten (Ausgangsmaterial), welcher in Brillantschliff geschliffen wurde „Diamant im Brillantschliff“ (Endprodukt).

Im Laufe der Zeit hat sich für die sprachliche Vereinfachung der Begriff „Brillant“, statt richtigerweise „Diamant mit Brillantschliff“, etabliert. Neben dem Brillantschliff gibt es weitere Schliffarten.

Der Brillant strahlt unter allen Diamantarten am hellsten. Allerdings wird erst durch einen Feinschliff der Diamant in perfekt angeordnete Winkelverhältnisse gebracht und final mit einem sorgfältigen Polieren dessen wahre Schönheit zur Geltung gebracht.

Die flach geschliffenen und polierten Oberflächen nennt man Facetten. Die 57 Facetten sorgen für das einzigartige Lichtspiel in allen Regenbogenfarben.



9.2 Unterschied Brillant und Brilliant?

Kurz: Es gibt lediglich einen Rechtschreibfehler bei diesen Begriffen. Damit gibt es inhaltlich keinen Unterschied.

Es handelt hierbei schlichtweg um eine weit verbreitete Falschschreibung. Der falsche Begriff „Brilliant“ wurde aus dem Englischen abgeleitet.

In Deutschland wird das Adjektiv „brillant“ (im Englischen: „glänzend oder leuchten“) fälschlicherweise „brilliant“ geschrieben.

Obwohl dies laut Duden nicht zulässig ist, hat sich diese Schreibweise im deutschsprachigen Raum etabliert.



9.3  Gibt es weitere Facettenschliffe?

Laut Überführung schliff man bereits im Altertum und Mittelalter Edelsteine. Der Facettenschliff besteht, wie es der Name schon sagt, aus einer Vielzahl von kleinen und glattpolierten Flächen – den sogenannten Facetten.

Diese Methode setze sich verstärkt in der Neuzeit durch und ermöglichte es das Licht in den Steinen so zu brechen, so dass man dem Edelstein seine besondere und zugleich atemberaubende Schönheit verleihen konnte. Diese Technik findet bis heute Anwendung. 

Es gibt zwar keine allgemein gültige Systematik der Edelsteinschliffe, dennoch lässt sich eine Unterscheidung nach wichtigsten Schliffarten vornehmen. Diese Einteilung wird im Folgenden ausführlich beleuchtet.



9.3.1 Marquise-Schliff

Der Marquise-Brillantschliff wird auch als „Navette“ bezeichnet, was sich aus dem Französischen „kleines Boot“ ableitet.  Der Namensursprung lässt sich auf den französischen König Ludwig XV aus dem 18. Jahrhundert zurückführen.

Der Sonnenkönig beauftragte seinen Hofjuwelier einen Diamanten zu kreieren, der das Lächeln seiner Geliebten, der Marquise de Pompadour, wiederspiegeln sollte. Der Marquise-Schliff besteht aus 57 Facetten, wie beim Brillant-Schliff.

Dementsprechend ist das einzigartige Lichtspiel in allen Regenbogenfarben ebenso zu erwähnen.





9.3.2 Tropfen-Schliff 

Der Tropfen-Schliff wird auf Grund seiner Form auch gerne Tränen-Schliff genannt. Die Besonderheit dieses Schliffs ist, dass es an einem Ende rund und am anderen Ende spitz zuläuft.

Der Tropfenschliff ist eine Kombination aus einem Brillant- und einem Marquise-Schliff. Dieser Schliff ist vorrangig bei Frauen mit kleinen Fingern beliebt, da die längliche Form die Finger optisch länger wirken lässt.

Diese Diamanten mit Tropfen-Schliff führen zu einen immer größeren Beliebtheit, da die Asymmetrie, Farbtiefe und Brillanz für eine optimale Lichtreflexion sorgen.





9.3.3 Oval-Schliff

Diese Schliffform hat noch keine allzu lange Vergangenheit. Der russische Edelsteinschleifer, Lazare Kaplan, erfand Anfang der 1960er den modernen Oval-Schliff.

Diese Edelsteinform ist, wie beim Topfen-Schliff auch, bei Damen mit kleineren Händen gerne gesehen. Dieser Schliff lässt durch die längliche Form die Finger lang und schmal wirken.

Wie beim Brillanten gibt es beim Oval-Schliff 57 Facetten, entsprechend kann es bei guter Qualität eine gute Alternative zum Brillantschliff sein. Beim Kauf eines oval geschliffenen Diamanten sind die Proportionen besonders zu beachten.

Grundsätzlich liegt das optimale Längen-Breiten-Verhältnis eines ovalen Diamanten zwischen 1,33 und 1,66. Auch der Schliffgrad ist von gleichbedeutender Wichtigkeit, denn er bestimmt zum einen das charakteristische Funkeln

Zum anderen ist den sogenannten Bowtie-Effekt, ein dunkler Punkt im Zentrum des Steines, auftritt. Diese Stelle reflektiert kein Licht.





9.3.4 Herz-Schliff

Der Herzschliff ist ein romantischer und zugleich besonderer Facettenschliff.

Herzförmige Diamanten gewinnen immer größerer Beliebtheit, denn als Symbol ist diese Form der vollkommenste Ausdruck von ewiger Liebe.

Daher wird dieser Diamantenschliff auch gerne als Verlobungsring gewählt. Der Herzschliff besteht üblicherweise aus 56 bis 58 Facetten, obwohl die Anzahl der Hauptfacetten zwischen 6, 7 und 8 variieren kann. 

Beim Kauf sollte ein besonderes Augenmerk auf die Farbqualität gelegt werden, dabei sollte auf Grund der besonderen Form hier eine Farbstufe von mindestens H gewählt werden, um gelbe Verfärbungen in der Spitze und der oberen Einkerbung zu vermeiden.

Zudem ist das Längen-Breiten-Verhältnis zu beachten, dieser liegt für eine optimale Herzform zwischen 0.9 und 1.1.





9.3.5 Smaragd-Schliff

Der Name Smaragd kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „Grüner Stein“. Der Smaragd-Schliff, auch Emerald Cut genannt, ist einer der bekanntesten und ältesten Schliffe.

Ein Smaragd zeichnet sich durch die natürliche Einlagerung von Chrom im Kristallgitter aus. Dieses Chrom ist auch dafür verantwortlich, dass der Smaragd sein charakteristisches Grün bekommt.

Der Smaragd-Schliff  wird auch als Treppenschliff bezeichnet, denn die langgezogenen rechteckigen Facetten sind stufenartig angeordnet. Dabei führen diese Treppen zu einer breiten, offenen Tafel, dem sogenannten Pavillon.

Ein Smaragd besteht üblicherweise aus 57 Facetten (bestehend aus 25 Facetten auf der Oberseite und 32 Facetten auf der Unterseite), obwohl die Anzahl der Facettenreihen (Treppenstufen) variieren kann.

Grundsätzlich gilt es dem Längen-Breiten-Verhältnis Beachtung zu schenken. Bei dem Großteil der Smaragd-Schliffe liegt dieses zwischen 1,3 und 1,7 und beschreibt damit die längliche rechteckige Form. 

Ein Smaragd zeichnet sich durch sein natürliches und rechteckiges Grün aus. Damit charakterisiert die Farbe und zugleich dessen Reinheit diesen Edelstein aus.

Durch die große Tafelfacette sind Einschlüsse meist sichtbar, aber nicht wertmindernd. Dennoch sollte man beim Kauf stets auf diese Merkmale achten.





10. Welche Ringmodelle gibt es?

10.1 Solitärring

Ein Solitär-Ring ist in seiner klassischen Form ein Ring mit einem einzelnen Diamanten. Der Diamant selbst ist in einem Brillant-Schliff verarbeitet, der wiederrum durch eine Krappenfassung gehalten wird.

Üblicherweise besteht ein Solitärring aus sechs Krappen, kann aber auch von Ring zu Ring variieren. Ursprünglich kommt die Bezeichnung „solitaire“ aus dem Französischen und bedeutet übersetzt „Einzelgänger“.

Der Diamant mit Brillant-Schliff ist aufgrund seines besonderen Funkelns und Aufmachung als Verlobungsring sehr begehrt. Nach der Hochzeit wird der Solitärring von Frauen gerne als Vorsteckring zum Ehering getragen.





10.2 Spannring

Der Spannring ist ein Ringmodell,  bei dem der Edelstein ohne zusätzliche Fassung in den Ring eingespannt wird. Die Ringschiene ist nicht durchgängig, sondern enthält eine Aussparung für den Edelstein.

Der eingesetzte Stein steht somit unter hoher Spannung und  wird allein durch diese Spannkraft zwischen den beiden offenen Enden in der Ringschiene gehalten.

Charakteristisch ist die freie Sicht auf den kostenbaren Edelstein, dies ermöglicht eine maximale Lichtreflexion und somit eine einzigartige Art die Schönheit eines Edelsteins ganz zur Geltung zu bringen.

Der verarbeitete Stein ist, im Vergleich zu Solitärringen, deutlich mehr geschützt und somit weniger anfällig.





10.3 Bandring

Ein Bandring verfügt aufgrund der gleichmäßig breiten Ringschiene viel Fläche für eine individuelle Gestaltung auf der Ringoberseite oder für längere Gravuren in der Ringinnenseite.

Charakteristisch ist die ungleichmäßig runde und dicke Form, die wiederum einen besonderen Tragekomfort durch die gleichmäßig verlaufende Ringschiene bietet.

Edelsteine können direkt in die Ringschiene angedrückt und sicher fixiert werden, wodurch jeder einzelne kostbare Stein sehr gut geschützt ist.

Bandringe sind oftmals so verarbeitet, dass jeder Edelstein eine optimale Lichtreflexion hat, da ihre Krone über der Ringschiene minimal herausragt. Diese Eigenschaften machen den Bandring zu einem absoluten Unikat im Alltag.





10.4 Pave-Ring

„Pavé“ stammt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt „gepflastert“. Demnach gleicht die Fassung bei einem Pave-Ring einer funkelnden Straße, die vollständig mit Edelsteinen gepflastert wurde.

Durch die aneinander gereihten Edelsteine entsteht eine überwältigende Inszenierung dieses Schmuckstücks. Lediglich die kleinen Flächen, die sich zwischen den einzelnen Steinen befinden, sind zu sehen.

Mit dieser Technik, in besten Fall mit gleichgroßen Steinen, wird die ganze Aufmerksamkeit auf die durchgehende Ringoberfläche mit schillernden Edelsteinen gehalten.





10.5 Trilogie-Ring

Der Name und die tiefgründige metaphorische Bedeutung dieses Ringes haben etwas Sonderbares. Bei Trilogie-Ringen sind drei große Edelsteine horizontal aneinander gereiht.

Diese stehen symbolisch für eine gemeinsame Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft eines Liebespaares. Am häufigsten entscheidet sich die Frau für drei Brillanten, einem großen Stein in der Mitte, begleitet von zwei kleineren Edelsteinen links und rechts davon.

Wer dem Ring noch mehr Aufsehen entgegenbringen möchte, kann sich für zwei andersfarbige Steine entscheiden. Die beeindruckende Gedanke hinter dem Trilogie-Ring machen diesen Ring so besonders, zugleich ist es in Appell an das Liebespaar stets jeden Augenblick in vollen Zügen bewusst zu genießen und zu leben.5





10.6 Memoire-Ring

„Memoire“ stammt aus dem Französischen und bedeutet übersetzt „erinnern“. Die Symbolkraft von Memoire-Ringe, auch Eternity-Ring bezeichnet, ist riesig, denn der Gedanke hinter diesem Ring ist für das eigene und die des Partners prägend.

Jeder nach und nach ergänzte Stein in diesem Ring steht für ein besonderes Ereignis im Leben wie z.B. Heirat, Kind, Jubiläen oder ähnliches. Mit einem Memoirering werden diese Augenblick für immer festgehalten.

Da jedes Ereignis für die Person oder das Paar sehr einzigartig sind, werden oft Diamanten in die Ringschiene eingepflegt. Die Edelsteine sind gleich groß und eng aneinander gereiht.

Memoire-Ringe bzw. Eternity-Ringe sind der Ausdruck von Gemeinsamkeit.





10.7 Halo-Ring

Der Begriff „Halo“ wird von dem griechischen Wort „halos“ zu Deutsch „Lichthof“ abgeleitet und beschreibt einen Ring aus Licht um ein Objekt. Bei dieser Fassung verschmelzen Schönheit und Eleganz.

Dabei wird ein Hauptstein, in der Regel ein Diamant, von kleineren Diamanten umringt. Diese Anordnung lässt optisch den einen einzigen großen Edelstein um bis zu 0,5 Karat größer wirken.

Der Halo-Ring gewinnt durch diesen Edelsteinkranz eine atemberaubende Ausstrahlung beim Betrachter.

Gestalterische Möglichkeiten ergeben sich unter anderem bei der Farbauswahl und Schliff des Hauptsteines.

Das Design dieser Ringfassung gewinnt immer größere Popularität bei Frauen, die auf der Suche eines modernen und zeitlosen Ringes sind.7





11. Heiratsantrag

Vor der entscheidenden Frage „Willst du meine Frau werden?“ steht noch eine Sache – der perfekte Verlobungsring. Ein Heiratsantrag ist sicherlich eines der wunderschönsten Momente eines Liebespaares.

Zwei Dinge machen diesen Augenblick so sonderbar, der Ring und diese Frage. Wie Sie möglichst den Geschmack Ihres Partners treffen stellen wir im Folgenden vor.



11.1 Wie finden Sie online den passenden Verlobungsring zu Ihrem Partner?

Um das herauszufinden, empfehlen wir folgende Methode: Bummeln Sie gemeinsam durch die Stadt – und bleiben Sie an den Schaufenstern der Juweliere stehen.

Beobachten Sie genau, was sich Ihr Partner oder Partnerin als erstes anschaut. Stellen Sie dann subtile Fragen, wie z.B.

  • „Den Ring da drüben finde ich schön, du nicht?“,
  • „Und was hältst du von dem da?“,
  • „Bei Silber oder Gold bin ich mir oft unschlüssig!?“,
  • „Den hier, mit dem einzelnen Diamanten, den finde ich wunderschön, oder?“

Sie werden merken: Mit dieser Methode bekommen Sie schnell mehr Informationen über passende Farben, Ringmaterial und Stil.

Dies wird Ihnen helfen, die Suche auf unserem Schmuck Vergleichsportal einzugrenzen und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Sie den richtigen Ring online kaufen.



12. Wie findet man heraus, ob ein Diamant echt oder falsch ist?

Sie stehen vor dem Kauf eines Diamantringes oder besitzen bereits einen Diamantring, möchten zugleich herausfinden, ob es sich um einen echten Diamanten oder einer Fälschung handelt?

Grundsätzlich macht es Sinn eine fachliche Einschätzung bei einem seriösen Juwelier einzuholen. Zugleich haben Sie die Möglichkeit mit praxiserprobten Tests, selbst herauszufinden, ob es sich um einen echten Diamant handelt.

Wir klären Sie im Folgenden mit hilfreichen Praxistipps auf, um schnell Klarheit und Gewissheit zu finden.



12.1 Zertifikat

Sofern Sie einen Diamanten bei renommierten Anbietern kaufen, können Sie dort eine richtige Zertifikation anfordern. Bestenfalls besitzt das Dokument ein Prüfsiegel eines anerkannten Prüfinstituts (IGI, GIA, EGL, AGS oder vergleichbar).

Mit diesem zertifizierten Diamantring ist die Wahrscheinlichkeit einer Fälschung oder eines Imitats nahezu ausgeschlossen.





12.2 Lichtbrechungstest

Für diesen zuverlässigen Test wird zunächst ein weißes Blatt Papier benötigt, worauf Sie mit einem Bleistift einen dünnen Strich malen.

Danach legen Sie Ihren Diamanten mit der Tafel (der flachen Oberfläche des geschliffenen Edelsteins) auf diesen Strich. Im Falle eines „echten Diamanten“ ist der Strich auf Grund der extrem hohen Lichtbrechung durch die vielen Fassetten nicht mehr zu sehen.





12.3 Wassertest

Die Echtheit eines Diamanten lässt sich ganz einfach mit einem Glas Wasser ermitteln.

Dazu nehmen Sie ein Glas und füllen es mit beispielsweise Leitungswasser auf. Es spielt keine Rolle, welche Art  von Wasser Sie verwenden. Im nächsten Schritt lassen vorsichtig den losen Stein ins Glas fallen.

Sollte der Edelstein oben oder in der Mitte des Glases schweben, hast du eine Fälschung an deinen Händen – der Diamantring wäre somit unecht.
Sollte der Edelstein auf den Grund sinken hast du einen echten Diamanten – der Diamantring wäre somit echt.

Zur Erklärung:
Ein Diamant hat eine höhere Dichte als Wasser und sinkt daher auf den Grund eines Glas Wassers.





12.4 Nebeltest

Für diese Vorgehensweise werden keine Hilfsmittel benötigt. Dazu wird der Diamant vor den Mund gehalten und angehaucht. Sollte der Stein mehrere Sekunden beschlagen bleiben, handelt es sich um eine Fälschung.

Ein „echter Diamant“ wird nur für den Augenblick beschlagen, denn dieser absorbiert nicht die Wärme (Wasserdampf), sondern stößt sie ab und ist sofort wieder klar.




Quelle: https://de.wikihow.com/Woran-man-erkennt-ob-ein-Diamant-echt-ist

13. Verlobungsring

13.1 Welche Bedeutung hat ein Verlobungsring

Die Bedeutung eines Verlobungsringes ist sehr tiefgreifend und ist mit einer langen Tradition verbunden. Begonnen hat alles in der Antike, dort galt ein Verlobungsring der Braut als Beweis für den Erhalt der Mitgift.

Auch wenn sich dieser Gedanke bis heute nicht durchgesetzt hat, hat ein Verlobungsring nach wie vor eine große Symbolkraft. Heute verbindet man mit diesem Ring das Heiratsversprechen und gilt als Symbol der ewigen Liebe.

Ein Ring hat auf Grund seiner Kreisform weder ein Einfang noch ein Ende, somit das beste Ebenbild der Ewigkeit.

In der Antike wurden Ringe nur aus Eisen hergestellt, umso vielfältiger ist heute die Materialauswahl. Ob Gold, Silber oder Platin oder doch ein anderes Ringmaterial bleibt jedem Paar selbst überlassen.

Schließlich ist ein Ring auch Ausdruck der Individualität, den man in alle Ewigkeit täglich tragen möchte.



13.2 An welcher Hand und welchem Finger trägt man einen Verlobungsring?

Grundsätzlich gilt – andere Länder andere Sitten. Demnach gibt es keine richtige und falsche Hand, an der ein Verlobungsring getragen werden soll bzw. muss. Wir möchten im Folgenden nur auf den gängigen deutschen Brauch eingehen.

In Deutschland wird üblicherweise der Verlobungsring nach einem geglückten Heiratsantrag an die linke Hand gesteckt.

Der Geschichte reicht bis in die Antike zurück, dort war man der Überzeugung, dass einen Vene vom linken Ringfinger direkt zum Herzen führt – die Vena Amoris. Zudem schlägt das Herz auf der linken Seite jeden menschlichen Körpers.

Damit gewinnt die linke Hand eine extrem starke Symbolkraft für ein Liebespaar.

Nach der Eheschließung wird der Verlobungsring, wie der Ehering, rechts getragen, d.h. der Verlobungsring wird bereits bei der standesamtlichen Trauung rechts getragen und der Ehering kommt als zweiter Ring an den rechten Ringfinger hinzu.

Die rechte Seite wird symbolisch als „rechtschaffene“ andere Hälfte jedes Menschen gesehen. Der Herkunft nach gilt es stets anständig, aufrichtig und ehrenhaft sich in jeder Phase (in guten wie in schlechten Zeiten) des Lebens gegenüber seinem Partner zu verhalten.

Zugleich möchten wir unseren MARRINX-Tipp geben. Beachten Sie bitte, dass Sie, sofern Sie den Verlobungsring von der linken auf die rechte Hand umstecken (wie oben beschrieben), der Ring nicht genauso passen muss wie vorher.

Der linke Ringfinger kann manchmal dicker oder schmaler sein wie der rechte Ringfinger. Sollte der Ring an beiden Fingern gleich gut sitzen, steht dem Umstecken nichts im Weg.

Im Falle, dass der linke Ringfinger anatomisch anders ist wie der rechte Ringfinger, empfiehlt es sich den Ehering auch an dem linken Ringfinger zu tragen.

Warum? Wenn Ihnen erst kurz vor der standesamtlichen Trauung auffällt, dass der Ring nicht passt, kann das eine unschöne Überraschung sein und die Stimmung ist schnell im Keller. Kurzfristig Ringe zu vergrößern oder zu verkleinern benötigt nicht nur etwas Vorlaufzeit, sondern ist auch mit zusätzlichen Kosten verbunden.

ABER: Ist das Budget größer und Sie haben diese Zeit in Ihre Hochzeitsvorbereitungen mit eingeplant, steht auch dem Umstecken des Verlobungsringes bei ungleichen Ringfingern nichts im Weg. Wie Sie sich final entscheiden, bleibt ganz Ihnen selbst überlassen.  



13.3 Tragen Mann und Frau einen Verlobungsring?

In den meisten Fällen wird erstmal nur ein Ring für die Frau gekauft, den Sie bis zur Trauung und je nach Haltung über die ganze Ehe trägt. Es gibt allerdings immer verstärkt den Trend, zwei Verlobungsringe zu kaufen, einen für die Frau und einen für sich selbst.

Den Männern, so wissenschaftlichen Studien nach, erfüllt ein Verlobungsring an der eigenen Hand mit Stolz und ist zugleich ein klares Bekenntnis für die Frau fürs Leben. 

Deshalb sieht man heute zunehmend auch Verlobungsringe an Männerhänden. Der Ring für die Frau ist in der Regel auffälliger als der des Mannes.

Frauen wünschen sich oft einen besonderen Diamantring, wohingegen sich die Männer oft für einen schlichten Herrenring entscheiden.



14. Was sind Krappen bei einem Ring?

14.1. Die Krappenfassung

Die Krappenfassung ist die beliebteste und gängigste Fassung bei Ringen, am häufigsten findet es bei Verlobungsringen Anwendung. Krappen ermöglichen es den Edelstein zu fixieren, dadurch bleibt der Stein fest verankert.

Die in gleichmäßigen Abständen angeordneten Krappen ähneln in ihrer Funktion und optisch den Klauen eines Greifadlers, daher auch die Bezeichnung „Krallenfassung“.

Ob die zierlichen oder breiten Krappen oval, rund, spitz ausfallen hängt ganz von Ringdesign und Edelstein ab. Das gleiche gilt für die Krappenanzahl, die in der Regel zwischen zwei und sechs variieren.

Je höher die Anzahl umso sicherer wird der Edelstein auf dem Ring gehalten. Grundsätzlich ist die Krappenfassung für alle Schlifformen geeignet.

 




14.1.1 Vorteile einer Krappenfassung

  • Der Edelstein kann durch den maximalen Lichteinfall seine ganze Strahlkraft zum Ausdruck bringen
  • Der Ring lässt sich einfacher reinigen und polieren
  • Der Edelstein steht im Mittelpunkt, da er nahezu frei auf dem Ring aufliegt
  • Der Edelstein kann von allen Seiten betrachtet werden


14.1.2 Nachteile einer Krappenfassung

  • Wenn die Krappen nicht sauber verarbeitet und abgerundet sind, kann man an Gegenständen oder Textilien hängenbleiben
  • Sollte sich eines der Krappen im Laufe der Jahre verbiegen, kann der kostbare Edelstein verloren gehen
  • Der Edelstein ist anfälliger für Schmutz oder Crèmes, die mit dem bloßen Finger nicht zu reinigen sind